Florian ist jung und braucht das Geld Rotating Header Image

Kein Bingo ohne Teilnehmer

Eigentlich wollte ich ab Montag mit der fabelhaften Bingo Verlosung meiner 60 unbeliebtesten Hausratgegenstände starten. Da aber bisher niemand Interesse bekundet hat findet das erst einmal nicht statt. Vielleicht wirken 3,99 Euro mit der Aussicht auf eine defekte Knoblauchpresse abschreckend … Immerhin möglich.

  • Share/Bookmark

Die glamouröse Welt des Pferdesports

Gestern ging es zwecks Anlegung eines Teils des bisher erwirtschafteten Kapitals auf die Trabrennbahn Berlin Mariendorf. Die Konkurrentin war ebenfalls mit von der Partie. Wer jetzt beim Stichwort Pferderennbahn und Pferdesport an ein dekadentes happening mit ausladenden Hüten und Lachshäppchen denkt liegt falsch. Bockwurst und Bier sind hier schon eher zu Hause.

Alles wirkt etwas runtergekommen, und der Duft von kaltem Zigarrenrauch liegt in der Luft. Auch die Besucherzahl war sehr überschaubar, und hatte mit Designerhüten nichts am Hut.

Ohne Fachwissen, aber mit dem Willen etwas Geld zu gewinnen ging es also los. Gleich beim ersten Rennen sollte ich schon erfolgreich sein. Übermannt von der Gewinnsumme von 11 Euro ließ ich mich dazu verleiten das Glück weiter heraus zu fordern. Letzlich mit dem Ergebnis von insgesamt 18 Euro Miese – also eher wenig erfolgreich. Hier folgt noch das etwas langatmige Zeugnis der Aktion. Mit experimenteller Spezial-Kameraführung.

Auf der Trabrennbahn

  • Share/Bookmark

Tipps und Anregungen für digitale Menschen

Immer wieder kommen bei mir die unterschiedlichsten Geld-Verdien-Empfehlungen an. Die reichen vom Ratschlag sich als Porno Synchronstimme zu verdingen bis hin zum Tipp zur Konstruktion einer innovativen Freisprecheinrichtung für Mobiltelefone (Gummiband um den Kopf – Handy dazwischen klemmen). Die meisten Anregungen beziehen sich aber auf Möglichkeiten über unterschiedliche Internetangebote an Geld zu kommen.

Ein paar Dienste habe ich einmal ausprobiert und werde dazu hier mal was zum besten geben.

Als erstes geht’s um die verlockende Möglichkeit allein durch das Lesen von Werbemails Geld zu verdienen. Das geht zum Beispiel bei earnstar.de. Für die Anmeldung bekommt man eine Gutschrift von 5 Euro. Man gibt seine Mailadresse an und erteilt so die Erlaubnis mit reichlich Werbenachrichten versorgt zu werden. Für das Lesen, bzw. klicken eines Links in den Emails gibt es eine Vergütung zwischen einem und zehn Cent.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sich für Bonusaktionen zu melden die auf earnstar angeboten werden. Die Vergütung ist da je nachdem etwas höher, aber auch nichts für Leute die ihre Daten gerne geheim halten wollen. Ich hab mich mal bei 2 Bonusaktionen (Gesamtgutschrift von 1,60 Euro) angemeldet. Dafür musste man sich bei “Gewinnspielen” anmelden, deren Sinn und Zweck wohl darin bestehen Daten der Teilnehmer zu sammeln um diese dann telefonisch und schriftlich mit allerhand Offerten zu belästigen. Also besser mal einen Zahlendreher in solchen Anmeldungen unterbringen. Außerdem muss man immer aufpassen, dass man nicht irgendwelche Häkchen aktiviert, und so die Bild der Frau im Abo bestellt. Inzwischen liegt mein Kontostand nach 3 Tagen bei 6,73 Euro. Eine Auszahlung erfolgt aber erst ab 20 Euro. Also nicht wirklich DIE Möglichkeit schnell ans große Geld zu kommen. Aber man kennt ja das Sprichwort mit dem Kleinvieh …

Der zweite Tipp ist da kurzfristig gesehen schon viel lukrativer. Auf der Seite momox.de kann man seine alten CDs schnell in bares umwandeln. Man gibt einfach den Barcode der feilzubietenden CDs ein, und schon wird der Preis genannt der dafür im Falle des Verkaufs gezahlt wird. Die 15 CDs die ich rausgesucht habe schlagen da immerhin mit 48 Euro zu Buche. Die Ware schickt man dann einfach komplett raus, und bekommt auch noch die Kosten für den Versand raus. Ist auf jeden Fall praktischer als jede einzeln auf ebay zu versteigern.

Außerdem habe ich mich noch bei fotolia.de angemeldet. Hier kann man seine eigenen Fotos hochladen und darauf hoffen, dass jemand genau so ein Bild sucht. Auf den Kaufpreis (unterschiedlich – je nach bestellter Auflösung) bekommt man einen Anteil von einem Drittel auf seinen Account gutgeschrieben. Ein ähnliches Prinzip gibt es auf photocase.com. Gefällt mir persönlich von den angebotenen Fotos und der Aufmachung besser. Hier bin ich zwar schon seit ein paar Jahren dabei – habe aber nur eine handvoll Fotos hochgeladen und so bisher nur knapp 20 Euro eingenommen. In diesem Fall macht es wohl eher doch die Masse.

  • Share/Bookmark

Besitztums-Bingo

Als Teil eines anderen Projekts habe ich eine Inventur meines gesamten Hausstands durchgeführt. Alle Gegenstände wurden fotografiert und nach folgenden Kriterien bewertet: Raumbedarf, Zweckerfüllung, Nutzungsfrequenz, Vielseitigkeit und dem emotionalen Wert. Dabei gab es pro Kriterium max. 10 Punkte zu vergeben. Im schlechtesten Fall gab es nur einen Punkt. So ergab sich ein Ranking meines Hausstands. Dabei gab es so manch überraschende Ergebnis. Zum Beispiel, dass Fotos freistellen auf Dauer keine schöne Sache ist, und dass Socken nach meinen Bewertungsmerkmalen einen höheren Wert besitzen als ein Fernseher.

Die 60 subjektiv unbeliebtesten Gegenstände habe ich jetzt heraus gesucht, um sie loszuwerden und möglichst in Geld umzuwandeln. Dabei sind das größtenteils keine schlechten Dinge. Nur halt absolut überflüssig für mich. Man könnte jetzt einfach versuchen alles auf ebay zu verticken. Aber für diese Produkte habe ich mir etwas anderes ausgedacht. Und zwar in Form eines Bingo-Spiels.

Wer teilnehmen möchte überweist mir einen Betrag von 4,99 3,99 Euro (PayPal oder aufs Bankkonto). Für diesen Betrag erwirbt man einen von 60 Bingoscheinen den ich per Mail versende. Jeder Schein hat 5×5 Zahlenreihen und eine einmalige Zahlenkombination. Ab Montag, den 16. Februar werde ich alle 2 Tage 5 Gewinnzahlen verkünden. Die Ziehung erfolgt standesgemäß mittels Bingokugeltrommel und wird per Video dokumentiert. Insgesamt gibt es 15 Ziehungen bis alle 75 Zahlen genannt sind und so alle Lose einen Gegenstand gewinnen. Teilnahmescheine können so lange erworben werden wie der Vorrat reicht. Spätestens aber bis zur letzten Ziehung.

Wer eine volle Zahlenreihe (horizontal oder diagonal) erreicht hat, schickt mir so schnell wie möglich eine Mail und nennt seine Losnummer, und die des begehrten Gegenstands. Hier gilt wie immer: wer zuerst kommt der malt auch zuerst. Pro Bingoschein ist nur eine Gewinnmeldung möglich. Also zählt nur die erste vollständige Reihe!

Die erworbenen Artikel schicke ich dann so schnell wie möglich auf den Weg.

Es ist zu beachten, dass sperrige Gegenstände gegebenenfalls abgeholt werden müssen. Die Versandkosten sind in diesem Fall nicht inbegriffen. Bereits ausgeloste Gegenstände werden hier im Laufe der Zeit entsprechend markiert. Hier klicken und alle Gegenstände ansehen

  • Share/Bookmark

Die Sache mit der Börse

In meinem bisherigen Leben habe ich um das ganze Thema einen großen Bogen gemacht. Börsenmachenschaften waren mir aus den unterschiedlichsten Gründen suspekt. Aber jetzt und hier muß es wenigstens mal angetestet werden.

Also habe ich in der letzten Woche ein Depot eröffnet und viel Zeit damit verbracht irgendwelche Analysen zu lesen, die Börsensprache zu verstehen, und Bedenken abzubauen. Irgendwas muss man ja schließlich mit dem bisher erwirtschafteten Geld machen. Den ersten Griff ins Klo (Kauf der Infinion Aktien) hab ich durch den schnellen Verkauf auf einen Verlust von 30 Euro begrenzen können. Statt dessen probierte ich mein Glück mit dem Kauf von Gildemeister (Maschinenbauer) und Wells Fargo (US-Bank) Aktien. Inzwischen kann ich so eine Art Fazit ziehen. Und das sieht so aus: Es lohnt sich nicht wirklich mit den “kleinen” Summen zu versuchen schnelle Gewinne mit Aktien zu erzielen. Denn auch wenn sich die Kurse positiv entwickeln, so wird der Gewinn schnell von den Tradingkosten von jeweils 16 Euro aufgefressen. Vielleicht eine schöne Sache, wenn man langfristig anlegt. Aber so ist das nichts. Etwas frustrierend, wenn man Stunden und Tage darauf vergeudet, aber schließlich doch besser wieder Pfandflaschen sammeln könnte …

Für Menschen, die das Risiko lieben und das schnelle Geld machen wollen hat die Börsenwelt aber noch andere Möglichkeiten auf Lager. Zum Beispiel Optionsscheine oder CFD (Contract for Difference). Ein schlauer Mensch hat das hier schon einmal beschrieben. Gerade bei den CFD kann man innerhalb kürzester Zeit große Gewinne, aber auch beachtliche Verluste verzeichnen. Anfängern (wie mir) wird deshalb davon abgeraten. Aufgrund des einfachen Prinzips scheinen mir CFD aber verlockender als Optionsscheine.

So werde ich mich wohl noch weiter schlau machen müssen, um dann so entweder einen Teil meines Geldes zu verzocken, oder aber vielleicht einen Gewinn einzufahren. Konkrete Ratschläge und Hilfestellungen sind auf jeden Fall gerne gesehen und werden begrüßt!

  • Share/Bookmark

Luft zu Geld

Die Rückblende: bei Überlegungen wie man sprichwörtlich aus dem Nichts Geld machen kann bin ich auf die Berliner Luft gestoßen. Die gibt es in Berliner Touristen-Shops in Dosen zu erwerben. Allerdings fehlt da doch etwas die spezielle Note.

Also habe ich mich daran gemacht nach Möglichkeiten zu schauen, wie man besondere Duftnoten herstellen kann und diese dann in Luftpolstertüten füllen kann. Die erste Produktion war mit den Düften Döner, Hundekot und Eckkneipe auch erfolgreich. Die daraus resultierende Geruchsbelästigung war aber so stark, dass ich die Lufttüten im Keller lagern musste. Ein Wasserrohrbruch hatte dann die gesamte Produktion vernichtet bevor sie überhaupt unters Volk gebracht werden konnte. Ein Jammertal.



In den letzten Tagen habe ich also eine neue Serie an Luft hergestellt. Aber ohne auf die ganz schlimmen geruchsbelästigenden Zutaten des ersten Versuchs zurück zu greifen. Mit einem eigens angefertigten Bauchladen habe ich die Luft heute nahe der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche den Passanten zum Kauf angeboten. Tatsächlich haben sich einige interessiert und kaufwillig gezeigt. Möglicherweise wird sich der eine oder andere jetzt fragen: “Aber kann ich so etwas auch erwerben, wo ich doch so weit weg wohne?” Die schöne Antwort lautet: Ja! Einfach eine Mail schreiben, und Bescheid geben. Schon mit einem Euro ist man dabei.

  • Share/Bookmark

Die Schlagerwelt

Wie angekündigt habe ich mich in der letzten Woche weiter mit der Schreibung des Top-Hits beschäftigt. Da es in die Welt des Schlagers geht, entstammte meine musikalische Kost in der letzten Zeit also zu großen Teilen aus diesem Bereich. Als Ergänzung habe ich mir eine Playlist “Top 1.000 der letzten 30 Jahre” angelegt.

Durch die ständige Berieselung habe ich versucht Texte und Melodien so weit wie möglich zu verinnerlichen. Zwei Themenfelder die sich beim Schlager anbieten sind:

a) Party
b) Liebe

Je nachdem wofür man sich entscheidet kann man auf ein reichhaltiges Sortiment an beliebten Textelementen zurückgreifen. Ein paar Beispiele zu “Party Fragmenten”:

- auf die Pauke hauen
- Schwarte krachen lassen
- durchmachen
- nicht an morgen denken
- einschenken
- Sorgen vergessen
- Sause machen
- ein Fass anzapfen
- von einem Ort zum anderen ziehen
(z.B. von Blankenese bis nach Wuppertal)

Es scheint wichtig zu sein im Text für ein “wir” Gefühl zu Sorgen. Der Refrain ist extrem eingängig und animiert zum lauten mitsingen.

Hier einige beliebte Bausteine aus dem weiten Themenfeld der Liebe:

- Sehnsucht
- Feuer (z.B. der Sehnsucht)
- Liebe
- Wunder (z.B. der Liebe)
- treu sein
- zusammen durchs Leben gehen
- exotische Regionen
- direkte Anrede der “Zielperson”
- eine Sünde begehen
- Französisch/Spanisch/Italienisch in Fragmenten im Refrain

Ich hatte mich vorerst für die Richtung “Liebe” entschieden, und versucht einen Text zu schreiben der möglichst viele Stichworte abdeckt. Auch ein erstes Einsingen hat schon stattgefunden. Weiter gehen kann es aber erst in einer Woche, da der Mensch mit der Einsing-Ausstattung vorerst verhindert ist.

  • Share/Bookmark

Gewinne und Verluste

Folgendes ist zu verzeichnen: Bereits am Mittwoch konnte ich die Gewinner der George W. Bush Postkartenaktion ermitteln. Die beiden strahlenden Preisträger Felix F. aus Berlin, und Jürgen K. aus Karlstadt wurden benachrichtigt und  können den Preis in den nächsten Tagen in Empfang nehmen. In der Phantasie überreiche ich ebenfalls einen dieser großformatigen symbolischen Schecks.

Den Preis für den unschönsten Aktienkauf habe ich mir in dieser Woche verdient. Nach der lustigen FAZ Börsenspielerei dachte ich mir, dass ich jetzt mal mit echtem Geld was machen muss.

Klar, dass ich davon überhaupt keine Ahnung habe. Deshalb musste ich mich in diversen Internetforen erst einmal inspirieren lassen. Meine Wahl fiel dann auf die tolle Infineon Aktie. Laut der meisten Forumsmenschen eine Aktie mit Entwicklungspotenzial (nach oben). Im letzten Sommer noch bei 6 Euro – jetzt bei 71 Cent sollte man nach Meinung der Freizeitbroker jetzt zuschlagen.

Also los. Um erstmal langsam anzufangen habe ich 300 dieser Aktien gekauft. Als Bonus für den ersten Trade gibt die netbank mir 30 Euro. Ich dachte also, dass da nicht viel schiefgehen kann.

Als ich am nächsten morgen vom plärrenden Radiowecker aus dem Schlaf gerissen wurde, wusste die Nachrichtendame davon zu berichten, dass es der Infineon Tochter Quimonda nicht gut geht und Insolvenz angemeldet hat. Entsprechend ging der Kurs an diesem Tag weiter bergab. Naja. Mal sehen, wie es in den nächsten Tagen weiter geht.

  • Share/Bookmark

Erneute Erscheinungen

Am Samstag habe ich wieder einmal meinen Backofen bedient, um Erscheinungen berühmter Persönlichkeiten auf Backpapier zu provozieren. Anlaß dazu gab mir eine konkrete Bestellung einer eben solchen. Eigentlich wollte ich auch ein Roland Koch Bild backen, aber trotz des markanten Gesichts wollte das nicht richtig hinhauen. Resultat ist auf der einen Seite eine relativ einseitige Ernährung in Form von Pommes, auf der anderen Seite diese Bilder hier:

Endlich geht es auch mit meinem Superhit mit dem schönen Arbeitstitel “Sonne im Herzen – Cola im Keller” voran. Es hat mich inzwischen in die Richtung des Disco-Tanz-Schlagers verschlagen. Eine Welt in der ich mich wahrscheinlich unterbewußt sehr heimisch fühle, da ich in meiner Kindheit dem dauerhaften WDR4 Radiokonsum meiner Eltern ausgesetzt war. In der nächsten Woche gibt es hoffentlich nochmal eine kleine Hilfestellung fürs Einsingen dieser Sache.

  • Share/Bookmark

Geldverbrennung

Wer bereits reich ist, und nicht weiß was mit dem ganzen Geld anzufangen ist, für den könnte von Interesse sein, was Bill Drummond und Jimmy Cauty von The KLF mit ihrer Million gemacht haben.

Nachdem die beiden Herren Anfang der 90er Jahre einige Charterfolge feiern konnten, haben sie sich dazu entschlossen das damit verdiente Geld zu verbrennen. Nicht, dass sie das Geld nicht gerne genutzt hätten, um es auszugeben. Aber der Wunsch es zu verbrennen war einfach größer. Diese Aktion wurde filmisch dokumentiert (Watch the K Foundation Burn a Million Quid). Mit dem Film im Gepäck tourten die beiden durch England, um den Vorführungen beizuwohnen und darüber zu diskutieren. Denn den beiden war der tiefere Sinn des Verbrennens, so wie dem Pubikum, auch nicht richtig klar, und wünschten sich durch die öffentliche Diskussion auch eigene Aufklärung.

Man kann sich denken, dass die Reaktionen, welche diese Aktion nach sich zogen teilweise heftig waren. Den beiden wurde vorgeworfen, dass sie kein Recht hätten, das Geld auf diese Weise dem Wirtschaftskreislauf zu entziehen. Wenigstens einer gemeinnützigen Organisation hätten sie es laut einiger Stimmen spenden sollen. Hätten die beiden das Geld für eine Luxusyacht, teure Autos, oder sonstiges ausgegeben, würde sich vermutlich niemand daran stören. Geld ist eben nicht nur einfaches Zahlungsmittel, sondern so eine Art magisches Ding.

Hier kann man sehen, was die beiden in einer Talkshow zu ihrem Verbrennungsritual zu sagen haben. Hier gibt es eine Berichterstattung in ausführlicher Form.

  • Share/Bookmark

Reine Spekulation

Nachdem ich eine Zeit lang ganz gute Erfolge durch unterschiedliche Glücksspiele (Sportwetten, Black Jack, Roulette, etc.) zu verzeichnen hatte, ist in dem Bereich jetzt Sendepause. Zum einen, weil sich Verluste auf längere Zeit zwangsläufig einstellen, zum anderen weil der Suchtfaktor ziemlich beachtlich ist. Da sitzt man stundenlang vor den Live Sportwetten, und setzt eine Menge Geld um. Man verliert einige Wetten, gewinnt einige Wetten, und am Ende hat man mit viel Glück einen Gewinn übrig. Wenn man nicht den Absprung schafft und zu gierig wird ist das gesamte Geld schnell weg. Da sich alles auf dem Monitor abspielt, verliert man schnell den reellen Bezug zum Geld und es wird wortwörtlich zu Spielgeld.

Das eigentliche Suchtpotenzial liegt wohl in den schnellen Erfolgen die man damit trotzdem erzielen kann. Wenn ich überlege, dass ich innerhalb weniger Tage 600 Euro Gewinn bei Sportwetten machte, könnte man schnell mit dem Gedanken spielen sich ausschließlich mit sowas zu beschäftigen.

Die unterschiedlichen im Internet angebotenen »todsicheren« Roulette Methoden haben sich als haltlos herausgestellt, und die einzigen die damit auf Dauer Gewinn machen sind wohl die Casinos und die Leute die diese Methoden auf Ihren Websites vorstellen und mit bezahlten Links auf Casino Seiten verweisen.

Mit einer anderen Form der Investitionsmöglichkeit beschäftige ich mich seit ein paar Tagen. Und zwar mit Aktien. Um erst einmal ein Gefühl für die Abläufe zu bekommen habe ich mich beim Börsenspiel der FAZ angemeldet. Gleichzeitig habe ich aber schon bei meiner Bank einen Online Brokerage Account beantragt. Der ist inzwischen genehmigt. Aber wenn ich mir mein Spieldepot bei der FAZ ansehe, hab ich so meine Bedenken jetzt in der Realität mit dem Aktienkauf anzufangen. Die bisherigen Spielkäufe sind allesamt mal einfach so, ohne genauere Überlegung von statten gegangen. Und genau so auch ein Griff ins Klo.

Normalerweise müsste ich mich jetzt wirklich intensiv damit beschäftigen, aber dann würde ja der Rest auf der Strecke bleiben. Arrgh. Die Zeit ist einfach zu knapp. Vielleicht hat ja jemand einen super Tipp. Kann aber auch sein, dass gerade jetzt ein wirklich schlechter Zeitpunkt ist, um einzusteigen.

  • Share/Bookmark

Kein Praktikum als Tellerwäscher

Vor einiger Zeit habe ich mich in verschiedenen Berliner Luxushotels für ein Praktikum als Tellerwäscher beworben. Von den meisten gab es bisher überhaupt keine Rückmeldung. Von einem namhaften Hotel kam heute folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Flechsig,

zunächst bedanken wir uns sehr herzlich für die Übersendung Ihrer Bewerbung und das damit verbundene Interesse an einer Mitarbeit in unserem Haus.

Nach intensiver Überprüfung unserer Möglichkeiten müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir uns nicht für Sie entschieden haben.

Wir bedauern sehr, Ihnen keinen besseren Bescheid geben zu können und wünschen Ihnen für Ihre berufliche und private Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

  • Share/Bookmark