Florian ist jung und braucht das Geld Rotating Header Image

Die Hitproduktion

Am Wochenende gab es wie angekündigt eine Einführung in die Welt der Charterfolge. Am Beispiel von erfolgreichen Produktionen wurde erklärt, was einen Hit so ausmacht, und worauf zu achten ist. Wobei sich die ganzen Erklärungen auf die kurze Aussage »wenn es nicht grooved ist es scheisse« bringen lassen. Man fängt also damit an kurze Fragmente (nicht zu lang, wegen des Urheberrechts) zu samplen und diese neu zusammen zu setzen. Daraus baut man sich dann den möglichst groovenden Loop. Hört sich das zufriedenstellend an, geht man dazu über aus den Loop eine Art Rohbau für den späteren Song zu bauen. Hier gilt es wiederum die klassische Struktur eines Popsongs zu wahren (Intro, Strophe, Refrain, usw.). Schließlich will man den Hörer nicht mit zu viel Neuem überfordern. Kleine Spielereien sind aber wohl nach dem 2. Refrain erlaubt.

Am Sonntag hab ich mich also zu hause hingesetzt und versucht, das erworbene Wissen umzusetzen. Heraus kam ein ganz eingängiger Ansatz der zum Fußwippen animiert. Als ich das der Konkurrentin zu Testzwecken vorgespielt habe sagte sie: »Das kommt mir irgendwie bekannt vor«. Ich denke das ist ein gutes Zeichen. Allerdings ist es erst nur ein Grundgerüst und es feht noch eine Menge. Vor allen Dingen eine gute Idee für den Gesang. Da ist guter Rat teuer. Bleibt der 2. Teil des Seminars abzuwarten.

Ansonsten sieht es mit dem Geld machen in den nächsten Tagen schlecht aus – neben der Sicherung des Lebensunterhalts für das Leben außerhalb des Millionärsdaseins muss ich noch ein Referat für die Uni vorbereiten … Wenig glamourös. Möglicherweise kann ich aber noch eine mir angebotene Pfandflaschenspende abholen und zu Geld machen.

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